Stadt ohne Licht

Angst ist die Leidenschaft des Bösen

 


 

Zur Geschichte:
Zur Geschichte:


Ausgerechnet in den Sommerferien müssen die Eltern von Pascal und Thierry eine längere Geschäftsreise antreten. Sie lassen die Jungen alleine mit Marie, dem französischen Kindermädchen, im Haus ihrer Väter, welches Ungeahntes verbirgt, zurück! Aus Langeweile bitten die zwei Burschen und ihre drei besten Freunde die Hausangestellte, eine Geschichte zu erzählen. Nach langem Flehen gibt Marie nach und beginnt mit der Geschichte der Familie Leon, welche sie allesamt ins Jahr 1958 führt, wo im Leben noch andere Werte und Ideale galten. Die Kinder erfahren von tiefen Geheimnissen wie Mord, Hass, Leidenschaft, Sex und Intrigen, aber auch von der wahren und aufrechten Liebe, die über alles siegen wird! Inmitten der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse, und nie ausgesprochene Wahrheiten brechen über die Kinder und das Hausmädchen herein, mit einem Ende der Geschichte das niemand vorhersehen kann!

Zum Buch:

›Stadt ohne Licht‹ ist eine gelungene Story! Real, greifbar und authentisch! Die Geschichte der Leons ist vielschichtig, wie man dies selten in einem Buch findet. Viele heikle und brisante Themen werden nicht nur angeschnitten, sondern ganz klar aufgezeigt, mit allen Konsequenzen, unverdünnt und knallhart! Die Story bewegt sich in diesen Themen so sicher, dass der Leser das Gefühl hat, das Schicksal der Familie Leon habe sich tatsächlich so ereignet, und glattweg vergessen wird, dass es sich lediglich um eine fiktive Story handelt.

Fazit:

Die Story ›Stadt ohne Licht‹ ist einwandfrei! So geschickt erzählt, dass der Leser sich dabei ertappt mit der Geschichte zu leben und mit dieser Familie fiebert! Um diese kämpft! Ja, sich gar nach ihr sehnt! ›Stadt ohne Licht‹ ist mehr als ein Buch. Wer eine seichte einfache Geschichte erwartet, der wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Die Spannung reisst nie ab und verliert sich selbst dann nicht, wenn der Autor detailliert auf bestimmte Themen eingeht. Er schafft es ohne Mühe, den Leser immer wieder zur Story zurückzuführen und so durch Höhen und Tiefen dieser Familie zu begleiten. Auf diese Weise erlebt ein jeder, der dieses Buch liest, eine wunderbare und abenteuerliche Geschichte! Die der Leons! Aber Achtung! ›Stadt ohne Licht‹ ist schonungslos.

Tauchen Sie in die Welt, der Leidenschaft, der Gefühle und der wahren Liebe!
Kommen Sie hinter das Geheimnis!

Am Ende dieser Geschichte … wird nichts mehr so sein, wie es einmal war!

 

 

 

 

 

Tauchen Sie in die Welt, der Leidenschaft, der Gefühle und der wahren Liebe!
Kommen Sie hinter das Geheimnis!

Am Ende dieser Geschichte … wird nichts mehr so sein, wie es einmal war!

 
 

 

 

 

Zu diesem Buch:

Einen neuen Roman in die Hand zu nehmen, um diesen auch zu lesen, ist allein ein Abenteuer für sich. Noch weiß der Leser nicht, ob das von ihm gewählte Buch auch seinen Erwartungen und Vorstellungen entspricht, ob er dieses vor Spannung nicht mehr aus der Hand legen will oder ob er sich bereits nach den ersten Seiten zu Tode langweilt.

Für den Roman ›Stadt ohne Licht‹ trifft auf jeden Fall das Erstgenannte zu. Schon der Aufbau des Buches ist überaus interessant: In der Geschichte selbst wird eine Geschichte erzählt.

Die Hauptakteurin der Rahmenhandlung ist Marie, das französische Kindermädchen. Während der Sommerferien bleibt sie mit Pascal, Thierry und deren drei Freunden allein in der großen Villa. Aus Langeweile bitten die Jungen sie, eine Geschichte zu erzählen – die Saga der Familie Leon.

Unweigerlich werden nicht nur die Kinder in den Strudel des Geschehens gerissen, auch dem Leser ergeht es nicht anders. Maries Erzählung führt einen jeden in einen wahren Sog von Leidenschaft und Sex, von Intrigen, Hass und Mord. Selbst die tiefsten Abgründe menschlichen Handelns, so der sexuelle Missbrauch von Kindern, bleiben in der Saga nicht außer acht. Welch tiefe Wunden zurückbleiben und welche Probleme sich zukünftig daraus für die Betroffenen ergeben, kommt in ihrer Erzählung ebenso deutlich zum Ausdruck. Aber auch die tiefe und aufrechte Liebe, die über das Böse siegt, spielt in ihrer Geschichte eine entscheidende Rolle.

Dem Autor Marc Lin gelingt es in einer besonderen Art und Weise, den Leser durch diese Familiensaga zu führen, ohne auch nur für kurze Zeit Langeweile aufkommen zu lassen. Beim Lesen dieses Buches bleibt man selbst von all den Gefühlen nicht verschont: überschäumende Freude und Bangen, Zorn, Unverständnis und jede Menge Tränen begleiten einen durch die gesamte Geschichte, von der ersten bis zur letzten Seite.

Nein, der Roman ›Stadt ohne Licht‹ ist kein Lesestoff für zart besaitete Gemüter, die nur eine harmlose Gute-Nacht-Bettlektüre erwarten. Dafür ist dieses Buch zu tiefgründig und mitreißend geschrieben. Wer aber schon jetzt mit Marie und der Familie Leon gelebt, geliebt und gelitten hat, kann sich deren Magie auch weiterhin nicht entziehen – und wird wissen wollen, wie es mit ihnen weitergeht. Eine neue Betrachtung auf viele Dinge ist einem allemal sicher.

Nach Beenden dieses Bandes von ›Stadt ohne Licht‹ Band 1 bleibt auch mir als Lektorin diese Spannung erhalten, und so freue ich mich schon jetzt darauf, im neuen Buch weiter von Seite zu Seite mit den Leons mitzufiebern. Wer wohl möchte nicht wissen, wie sich das Leben in dieser Geschichte auch in Zukunft gestaltet?

Auf jeden Fall lohnt es sich sehr, dieses Buch zu lesen, auch wenn es mit der wohlmeinenden Nachtruhe unweigerlich vorbei ist!

Gabriele Günther

Lektorin