Günstling des Himmels

Sie haben nichts gelernt

 


 

Zur Geschichte:

Im Himmel sind keine Seelen mehr, und das Ende der Erde scheint somit besiegelt. Um die Welt zu erretten, entscheiden sich die Schicksalsträger, der Menschheit eine letzte Chance zu geben, und senden einen Günstling zur Erde. Der Himmelsbote bekommt die Prüfung auferlegt, einen Menschen zu finden, der reinen Herzens und bereit ist, für diese Menschheit zu sterben. Die Zeit jedoch sollte gegen ihn sein. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf die Reise und Suche, die sich als äusserst schwierig erweist. Genau jenen Menschen zu finden, der bereit wäre, sich für das Leid dieser Welt zu opfern, ist ein schier unmögliches Unterfangen. Auf dem Weg zu seiner Mission muss der Gesandte viele Abenteuer, Hindernisse überwinden und Wahrheiten erkennen. Seine Verfolger, seine Feinde und auch das Schicksal lassen ihn zweifeln, ob es noch Sinn macht, diese Welt zu retten. Erst recht stellt sich ihm diese Frage, als er erkennen muss, in was für drohende Gefahr er sich begibt. Unmittelbar darauf lernt er den schlimmsten aller Feinde kennen, welcher auf Erden lebt, und stellt sich ihm.

Zu diesem Buch:

Der «Günstling des Himmels» ist eine wunderbare Reise durch Wahrheiten dieser Welt, der Menschheit, der Politik und des Glaubens. Am Ende dieses Buches werden viele Fragen neu gestellt, Althergebrachtes hinterfragt, und wer weiss, vielleicht die Worte gar wegweisend für sich selbst gefunden, um in dieser dekadenten Welt einigermassen unbescholten und aufrecht zu leben!

Fazit:

Die Geschichte ist so feinfühlig geschrieben, dass sie das Herz eines jeden berührt, fast wie Poesie wirkt und dennoch schonungslos die Wahrheit offenbart! Wer dieses Buch liest, erlebt ein Abenteuer voller Spannung ohnegleichen, und das Ende nicht absehbar. Vielleicht ist es nach diesem Buch an der Zeit, so manches neu zu betrachten, zu entscheiden und dem Ruf seines eigenen Herzen zu folgen! Zweifelsohne wird dieser Band zum Nachdenken anregen, und wer weiss, gar Kontroversen auslösen … wir hoffen zum Positiven! Aber bei allem, was durch diese Worte auch geschrieben steht, ist diese Geschichte immer nur mit dem Herzen zu lesen!

Zuletzt kann es nie schaden,

an das Gute auf dieser Welt zu glauben!
 

 

 

 

 

 

Zuletzt kann es nie schaden,
an das Gute auf dieser Welt zu glauben!

 
 

 

 

 

Zu diesem Buch

Nach Beenden des ersten Bandes von ›Stadt ohne Licht‹ stellte ich mir unweigerlich die Frage: Kann die Fortsetzung der Geschichte auch weiterhin die hohe Spannung aufrechterhalten? Zweifellos ist dies der Fall, denn schon nach den ersten Seiten der Fortsetzung zeichnet sich neues drohendes Unheil für die Angehörigen der Familie Leon ab.

Auch im zweiten Band dieser Saga erzählt Marie, das französische Kindermädchen, den fünf Jungen von den dramatischen Geschehnissen, die im Zusammenhang mit der Familie Leon stehen. Neben den Kindern wird auch der Leser in das Jahr 1977 zurückversetzt, wo sich bereits nach kurzer Zeit eine wahre Tragödie abzeichnet. Die sich überschlagenden Ereignisse hinterlassen tiefe Spuren innerhalb der Familie, insbesondere aber bei den Leon-Kindern und deren Grossmutter Anamarie.

Einige Jahre später, nach dem Fund eines hühnereigrossen Diamanten in der firmeneigenen afrikanischen Diamantenmine, jagt eine Intrige die andere. Ein unaufhaltsamer Strudel von Gewalt, Eiseskälte, Leidenschaft und Mord entsteht, dem keiner der Beteiligten zu entrinnen vermag. In diesem bösen Spiel scheint es kein Ende zu geben, zumindest zeichnet sich keines ab, denn die Regeln dieses Spieles weiss nur der Mörder selbst. Daher erweist sich auch die Suche nach ihm als äusserst problematisch und birgt letztendlich eine grosse Gefahr für Simon in sich.

Aber auch diesmal spielt die tiefe und aufrechte Liebe eine entscheidende Rolle. Besonders hervorzuheben ist die wunderschöne Liebesgeschichte, die in Paris spielt. Durch die Erzählweise von Marc Lin wähnt sich der Leser direkt in die Stadt der Liebe versetzt und beginnt selbst zu träumen. Wie diese Liebesgeschichte sich weiterentwickelt und ob auch Simons tiefe und ehrliche Liebe seine Erfüllung findet – dies wird in diesem Buch wunderbar beschrieben und treibt einem an manchen Stellen die Tränen in die Augen.

Dem Autor Marc Lin gelingt es im zweiten Band von  ›Stadt ohne Licht‹ ebenso vortrefflich, den Leser durch diese Familiensaga zu führen, ohne auch nur für kurze Zeit Langeweile aufkommen zu lassen. Nicht zu vergessen sein feiner Witz und Humor, die in einigen Kapiteln die Geschichte wohltuend auflockern. Beim Lesen dieses Buches bleibt man auch diesmal von den vielfältigsten Gefühlen nicht verschont: Überschäumende Freude und ängstliches Bangen, Melancholie und Trauer, Zorn, Unverständnis und jede Menge Tränen begleiten den Leser erneut durch die Geschichte, von der ersten bis zur letzten Seite.

Nein, der vorliegende Band 2 von ›Stadt ohne Licht‹ ist beileibe kein Lesestoff für sensible Gemüter, die nur eine harmlose Gute-Nacht-Bettlektüre erwarten. Dafür ist dieses Buch zu tiefgründig und mitreissend geschrieben. Wer aber schon jetzt mit Marie und der Familie Leon gelebt, geliebt und gelitten hat, kann sich deren Zauber auch ein weiteres Mal nicht entziehen – und wird mit Ungeduld erfahren wollen, wie es mit all den Romanfiguren weitergeht. Eine neue Betrachtung auf viele Dinge ist einem allemal sicher.

Am Schluss dieses Bandes von ›Stadt ohne Licht‹ bleibt auch mir als Lektorin diese Spannung erhalten, und so freue ich mich schon jetzt darauf, im neuen und dritten Band weiter von Seite zu Seite mit den Leons mitzufiebern. Wer wohl möchte nicht wissen, wie sich das Leben in dieser Familiensaga auch in Zukunft gestaltet?

Auf jeden Fall lohnt es sich sehr, dieses Buch zu lesen, auch wenn es dank der hervorragenden und spannungsgeladenen Erzählweise von Marc Lin mit der wohlmeinenden Nachtruhe unweigerlich vorbei ist!

Gabriele Günther

Lektorin