stadt ohne licht  teil 1, band 2

das ende des regenbogens

 


zur geschichte:

in der fortsetzung von «stadt ohne licht» erzählt marie, das französische kindermädchen, weiter spannend von den tiefen geheimnissen der familie leon und führt die fünf jungs ins jahr 1977, wo sich die ereignisse überschlagen. im jahr 1987 findet man in der eigenen diamantenmine, in afrika einen diamanten, der so gross ist wie ein hühnerei und der den namen LA'HASAR tragen soll. mit dem finden dieses steines beginnt die geschichte düstere wege zu gehen. als LA'HASAR im gestohlenen rolls-royce der leon's entdeckt wird, ziehen dunkle wolken über die familie!


zum buch:

die familiengeschichte der leon's von kindermädchen erzählen zu lassen, ist eine sehr schöne idee. den kindern, die in diesem haus leben, die geschichte mit emotionalen pausen zu unterbrechen, damit die hausangestellte für die kinder kocht, sie erzieht, mit ihnen isst und trinkt, ihnen den weg ins leben zeigt, macht die story speziell! man fühlt sich eingeladen, in dieser familie,platz zu nehmen und wird plötzlich zu einem teil davon! die unterbrechungen führen immer wieder in die realität zurück. zuletzt in die eigene.

fazit:

«stadt ohne licht» ist spannend und sehr emotional. das kapitel in paris bringt einem die stadt der liebe so nahe, dass man tatsächlich das gefühl hat, in paris zu sein. das versprechen unter dem eiffelturm geben sich nicht nur die figuren, sondern auch der leser, sich selber. umso enttäuschter ist man, wenn man paris wieder verlassen muss und die realität der leon's wieder einkehrt!

«stadt ohne licht» ist zweifellos eine geschichte, die zu denken anspornt. die themen sind feinfühlig erzählt und gewagt. der autor zeigt nur einen kleinen teil der bitteren wahrheit, die wir täglich in den zeitungen lesen. marc lin schafft es, all diese Inhalte so vor augen zu führen, dass man beginnt, sich selber damit zu befassen. das kapitel mit maurice ist sehr beeindruckend erzählt und berührt den leser! in der geschichte gibt es keinen moment, wo man sagen müsste, sie sei kitschig oder gar unrealistisch und langweilig. im gegenteil, oft viel zu nahe an der wahrheit.

«stadt ohne licht» zeigt beide seiten, die von dem, der leidet und jene, von dem, der leiden lässt. und die geschichte verknüpft langsam mit der eigenen!

 

 

tauchen sie in die welt, der leidenschaft, der gefühle und der wahren liebe!
kommen sie hinter das geheimnis!

danach wird nichts mehr so sein, wie es einmal war!

 

 

zu diesem buch: 

Die Geschichte der Leons findet in diesem Buch ihre Fortsetzung. Dieser Roman, welcher ohne Probleme wirklich so geschehen sein könnte, geht genau so spannend weiter, wie er angefangen hat. Dieser Band ist vor allem der einzigen und wahrhaftigen Liebe gewidmet.  

Die Geschichte ist aber nicht im Geringsten kitschig oder gar Groschenroman mässig. Nein, im Gegenteil! Marc Lin versteht es, wie kaum ein anderer: Liebe, Drama und Krimi miteinander zu verschmelzen. Dieser Band ist facettenreich wie LA’HASAR©, ohne aber, dass man das Gefühl hat, das etwas fehlt. Auch in diesem Band unterlässt es der Autor, Tabuthemen zu umgehen, sondern wirft den Leser mit meisterhaftem Talent, mitten in die Geschehnisse, ohne irgendetwas schön zu färben. Er schafft es aber, dass sich der Leser in dieser, unter Umständen unbekannten Welt, nicht verloren vorkommt, sondern erklärt perfekt wie es den Menschen in solchen Situationen ergeht, ohne dem Leser seine eigene Meinung aufzudrücken.  

So ist dieser Roman, informativ ohne je die Spannung zu verlieren. Marc Lin schafft es gekonnt, den Leser in seiner Gefühlswelt von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt zu begleiten, ohne ihn jemals auch nur eine Sekunde hängen zu lassen. Mit der Zeit stellt man fest, dass die Familie der Leons zu seiner eigenen wird und man fragt sich, wie es wohl Marie, Pascal oder Simon im Moment ergehen möge.

 Man begleitet die Figuren und sie werden, ohne zu fragen und ohne grund, zum eigenen Leben. Schlussendlich kann gesagt werden, dass wenn man diesen Roman gelesen hat, eine andere Sichtweise in vielen Themen hat. Neugierig? Lesen Sie das Buch!        

Corinne Hasler

     linX.21 verlag     www.stadtohnelicht.com