Stadt ohne Licht

Das Böse ist zurück - Band 4

 

ZZur Geschichte:

Marie, das Kindermädchen, erzählt gleich zu Beginn des dritten Teils, dass mit dem erneuten Verschwinden des grössten Diamanten der Welt, LA'HASAR, ein weiterer Mord geschieht. Simon versucht gemeinsam mit der Polizei den Täter zu finden, aber sie stehen immer wieder vor neuen Rätseln. Seltsamerweise führen alle Spuren, welche die Polizei verfolgt, stets nur in die Vergangenheit. Simon schreitet auf dunklen Wegen und wird von Intrigen, Hass, Leidenschaft und der wahren Liebe begleitet! Doch die Wahrheit bleibt weiterhin im Dunkeln verborgen. Marie erkennt plötzlich, welche Wirkung diese Familientragödie auf die Kinder hat, und muss sich eingestehen, dass diese Geschichte, die sie aus Langeweile den fünf Jungen zu erzählen begann, niemals hätte erzählt werden dürfen.

Zum Buch:

‹Stadt ohne Licht› ist so ganz anders!!! Anders als das, was wir sonst von Büchern gewohnt sind. Die Geschichte hat von allem etwas. ‹Stadt ohne Licht› könnte geradeso gut eine TV-Serie oder ein Film sein! Beim Lesen dieses Buches taucht der Leser in eine andere Welt ein, in die der Leons. Die Geschichte dieser Familie ist voller Turbulenzen und absolut spannend und dies bis zum letzten … NEIN … bis zum allerletzten Wort!
‹Stadt ohne Licht› erlaubt dem Leser wieder zu träumen, die Welt und die täglichen Sorgen etwas zu vergessen. Die Familiengeschichte der Leons lässt uns Gefühle erleben, die wir so selbst nicht kannten und uns nicht wieder loslassen! Die Figuren wachsen einem ans Herz und dies weit darüber hinaus!

Fazit:

Beim Abenteuer von ‹Stadt ohne Licht› wird der Leser bemerken, dass man nicht nur ein Buch oder eine Geschichte zu sich nimmt, sondern einen Reiseführer durchs Leben. Eine Geschichte der Liebe, des Leides, der Freundschaft und der Menschlichkeit! Vieles, was in diesem Buch geschrieben steht, beinhaltet Wahrheiten, die man sich beim Lesen oft eingestehen muss! Die Frage: «Wer möchte sie nicht erleben, die wahre und aufrechte Liebe?» taucht während der ganzen Geschichte immer wieder auf, um zuletzt doch an dieser zu scheitern. ‹Stadt ohne Licht› vertreibt einem die Sorgen. Schon diese Tatsache allein macht diese Story wertvoll. Dieses Buch sollte von jedem gelesen werden, dem seine Welt in all den Jahren schwarz-weiss geworden ist.

 

 

Die Geschichte hat begonnen … Jetzt!

 

 

Zu diesem Buch:

 Zu diesem Buch:

Wieder einmal zog mich die Geschichte der Familie Leon in ihren Bann. Diesmal mit dem vorliegenden dritten Band von ›Stadt ohne Licht‹. Allein der Buchtitel ›Das Böse ist zurück‹ lässt nichts Gutes erahnen, und schon nach den ersten Seiten wird klar, dass auch diesmal unerfüllte Liebe und falsch verstandene Leidenschaft, Leid und Tränen, Intrigen, Hass und gar Mord eine maßgebliche Rolle spielen.

Und wieder erzählt Marie den Kindern von den schicksalhaften und mehr als dramatischen Ereignissen rund um die Familie Leon. Doch schon zu Beginn, muss sie erschrocken feststellen, dass diese Tragödie niemals der rechte Erzählstoff für die Jungen ist. Schon nach kurzer Zeit berichtet sie von einem Mord, der im Zusammenhang mit dem Verschwinden von LA’HASAR, dem größten Diamanten der Welt, steht.

Indessen schreibt man das Jahr 1989. Simon verfiel einer tiefen Liebe, die von Beginn an chancenlos war und durch Mord ein jähes Ende fand. Gemeinsam mit Stefan, dem Kommissar, und dessen Assistenten versucht er den Mörder zu finden, doch dies erweist sich als scheinbar unmöglich. Auf seiner Suche wird er von einem nicht enden wollenden Strudel von Intrigen, Hass, Gewalt, aber auch Leidenschaft und Liebe begleitet, aus dem es fast kein Entrinnen gibt. Doch auch diesmal will die Tragödie einfach kein Ende nehmen, und Simon schwebt weiterhin in ständiger Gefahr.

Äußerst berührend finde ich die Wiederkehr von Simons Schwester Joëlle und die Annäherung der beiden Geschwister nach endlos langer Zeit der Trennung. Joëlles Lebensbeichte lässt den Leser weitaus mehr über den eigenen Tellerrand blicken, denn in ihrer Erzählung wird rückhaltlos über totale Armut und übermäßigen Reichtum jenseits der Landesgrenzen berichtet, wobei auch diesmal all die guten und schlechten Eigenschaften der Menschheit die entscheidende Rolle spielen.

Anrührend auch Maurice, der sich nach seiner Rückkehr verzweifelt müht, seine eigene Vergangenheit hinter sich zu lassen. Trotz aller Anstrengungen holt ihn seine persönliche Neigung zu Männern immer wieder ein und es schmerzt regelrecht, die Seelenqualen dieses jungen Mannes miterleben zu müssen.

Dank dem französischen Kindermädchen Marie, die durch ihre liebenswerte Art auch Humor und Lockerheit in diese Geschichte bringt, ist dieses Buch eine wahre Freude für jeden Leser.

Für Spannung ist in diesem Band von ›Stadt ohne Licht‹ zweifelsohne gesorgt, und zwar von der ersten bis zur letzten Seite. Nach den abschließenden Korrekturen am Manuskript stellte ich mir unweigerlich die Frage: »Wie soll die Geschichte nun weitergehen?« Eines weiß ich aber ganz gewiss. Marc Lin wird auch in der  Fortsetzung dieser Familiensage weiter für neue spannende Überraschungen sorgen. Gleich, ob sie dramatisch oder gefühlvoll sein mögen, dem Zauber vermag man sich nicht zu entziehen.

Dank der hervorragenden und spannungsgeladenen Erzählweise von Marc Lin wird es beim Lesen des Buches erneut mit der wohlmeinenden Nachtruhe vorbei ist!

 

Gabriele Günther

Lektorin

     linX.21 verlag