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stadt ohne licht das böse ist zurück |
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tauchen
sie in die welt, der leidenschaft, der gefühle und der wahren liebe!
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Sein Werk ist der einzige Punkt, mit sich eins zu werden, hat Christa Wolf einmal über den Dichter Heinrich von Kleist geschrieben. Ebenso geht es Marc Lin, wenn er Stunden um Stunden an der Geschichte der Leons strickt. Auch im zweiten Band von «stadt ohne licht» reißt die Intrige nicht ab: Von Gewalt über Leidenschaft bis hin zu Mord reiht sich eins an das andere und ein Ende scheint nicht absehbar. Jemand treibt ein böses Spiel mit uns, stellt Simon fest, aber wir kennen die Regeln nicht. Und so gestaltet sich die Suche nach dem Täter sehr schwierig und schließlich gefahrvoll für den, der den Dingen auf den Grund gehen will. Nein, dieses Buch ist keine ganz leichte Kost, weder für die Kinder, die jeden Tag mit größter Spannung darauf warten, dass Marie die Geschichte weitererzählt, noch für den Leser, der die Personen des Buchs im Lauf der Geschichte immer mehr lieb gewinnt und mit ihnen bangt und leidet; sei es mit Simon, dem die große Liebe verwehrt zu bleiben scheint, oder mit Maurice, der verzweifelt seiner Vergangenheit zu entrinnen versucht. Manchmal scheinen auch Witz und Humor auf, und die großen Liederdichter kommen zu Wort, etwa wenn Marie mit einem Lied auf den Lippen durchs Haus geht. Spannung bis zum Ende ist jedenfalls garantiert. Und wenn man das Buch dann schließlich beiseite legt, stellt man plötzlich fest, dass man beim Lesen ganz mit sich eins gewesen ist. Marianne Glaßer, Lektorin
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